Sabina Hediger Wenn Dir Alles Zuviel Wird

Alles zuviel? Wie du den Stress reduzieren kannst

SH Pfeil Rosa 100

Ein einziges vernachlässigtes Unkraut 

kann einen Garten innerhalb weniger Wochen überwuchern. 

Ein einzelnes Couvert auf dem Küchentisch bekommt innert wenigen Tagen Gesellschaft… und wenn du am Wochenende deine Pancakes essen möchtest, musst du erst mal einen ganzen Stapel Post wegräumen.

So ungefähr läuft’s auch mit den kleinen Belastungen unseres Lebens: 

Sie summieren sich. 

Und langsam aber sicher türmt sich irgendwann ein gefühlter – und auch realer – Berg an Pflichten und Dingen, die’s zu erledigen gilt, vor uns auf.

In uns entsteht ein Gefühl von “mir wird alles zuviel” oder “ich möcht am liebsten im Bett bleiben und mir die Decke über den Kopf ziehen”. 

Mein persönliches Lieblings-Muster? 

“Ich muss weg!” 😄

Wohin? 

Auf die berühmte Insel. Zumindest im Kopf.

Wenn dieses Gefühl auftaucht, weiss ich, es ist mal wieder Zeit.

  • Zeit, innerlich Abstand zu nehmen – um mit Distanz eine neue Perspektive zu bekommen
  • Zeit, eine Bestandesaufnahme zu machen von allen Dingen, die tatsächlich erledigt werden müssen (manchmal heisst es auch nur, zwei Stunden Zeit investieren und zügig aufräumen, sortieren, Kleinkram abarbeiten, Telefonate erledigen etc.)

Das kennst du bestimmt auch, oder? Solche Hau-Ruck-Aufräum-Aktionen. Die funktionieren recht gut. Und machen für den Moment auch zufrieden.

Manchmal reicht das aber trotzdem nicht aus. 

Manchmal brauchst du einen Plan.

Manchmal geht’s nämlich drum, diese kleinen Stressfaktoren, die sich so in deinem Leben eingenistet haben, zu identifizieren. Und dann einen guten Plan, wie du sie nach und nach beseitigen kannst. 

Was passiert, wenn du diese Stressfaktoren aus deinem täglichen Leben verbannst?

  • Du bekommst mehr Raum.
  • Du bekommst mehr Energie.
  • Du wirst innerlich freier und leichter.
  • Du wirst gelassener und entspannter.
  • Du fühlst dich optimistischer, zuversichtlicher.
  • Und du siehst besser.

Du bekommst einen anderen Blick auf’s Leben. Eine unverstellte Sicht.

Wenn du die Scheuklappen abgenommen hast,

kannst du dein Leben und all seine Schönheiten und Möglichkeiten besser sehen.

Und worauf sich das alles positiv auswirkt, kannst du dir ja leicht ausmalen 😄

Stell dir einfach vor: Du entspannter im Job, gelassener in deinen Beziehungen, fröhlicher in der Familie, engagierter in den Freundschaften… und natürlich grosszügiger und liebevoller im Umgang mit dir selber ❤️

Klingt gut?

Mein Vorschlag für dich:

Mach dir eine Liste mit allen (kleinen) Dingen in deinem Leben, die dich stressen. Die ganz grossen Brocken wollen wir hier nicht anpacken. Für die gibt’s dann Raum, wenn der Kleinkram weg und die Sicht wieder besser ist.

Wenn du glaubst, dass du alles notiert hast, leg die Liste für einen Tag beiseite. Und dann nimm sie nochmals hervor und füge alles, was du vergessen hast, hinzu.

Nun mach ein kleines Ritual

Nimm dir einen Moment Zeit, setz dich an einen ruhigen Ort, hol dir dein Lieblingsgetränk dazu und schaue dir nun ganz in Ruhe jeden einzelnen Punkt an und überlege dir, wie du zukünftig mit diesem Stressfaktor umgehen möchtest. 

Frage dich dabei: Was ist überhaupt nötig? Was musst du machen? Was könntest du abgeben, wenn du es dir erlaubst? Wo gilt’s, über deinen Schatten zu springen?

Orientiere dich dabei immer an deinem Ziel:
Mehr Gelassenheit und Lebensfreude zu bekommen!

(oder was immer es ist, was du dir wünschst)

Was möchtest du mit dem Mehr an Energie erleben? Welche Abenteuer warten auf dich? Wofür möchtest du den neu-entstandenen Raum nutzen?

Natürlich braucht’s ein bisschen Zeit, bis du alles umgesetzt hast. Aber du wirst Schritt für Schritt spüren, wie sich diese Entlastung auf dein Leben auswirkt und dein Stress immer weniger wird.

Und du immer öfter

mit diesem breiten Lächeln auf dem Gesicht anzutreffen bist. Yesss!

Magst du mich wissen lassen, wie’s funktioniert hat? Ich fänd’s grossartig!

Alles Liebe

Deine

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